Warst du schon einmal frustriert, dass du trotz sehr guter Argumente dein Gegenüber nicht überzeugen konntest? Und du mit unsachgemäßen Kommentaren und Verhalten aus dem Tritt gebracht wurdest?
Vielleicht ist es wie bei Hillary und Donald – Hillary kommuniziert horizontal mit Argumenten und Donald vertikal mit Machtsprache. Sie will überzeugen und er will die Rangordnung klären und „spielen“.
OK – verstanden, es gibt also unterschiedliche Kommunikationsmethoden. Doch was mache ich jetzt, wenn ich auf einen Vertreter der Machtsprache treffe?
Dazu empfehle ich das Buch: Mit Ignoranten sprechen von Peter Modler.
Dort sind verschiedene Beispiele aufgeführt, wie Basic Talk und Basic Move funktionieren und wie man in entsprechenden Situationen adäquat reagieren kann.
Denn manchmal braucht selbst der Dalai Lama vertikale Sprache – weil manche Menschen nur so erreichbar sind.
Du willst mehr dazu wissen? Ich unterstütze dich gerne konkret bei einer für dich passenden Umsetzung und zeige dir, wie du spielerisch damit umgehst. Melde dich!
Mein Mann hat mir ein Geschenk mit einem Frosch gemacht. Meine Freundin hat mir zum Geburtstag lauter Ideen zum Thema Frösche geschenkt. Mir wurde gesagt, dass ich doch Frösche mag. Und ich verstand die Welt nicht mehr. Nie habe ich mir über Frösche Gedanken gemacht.
Und ich habe nachgefragt und erfahren, dass ich 4 Dekorations-gegenstände aus verschiedenen Materialien in Form von Fröschen habe.
Alles Dinge, die mir sehr gut gefallen. Und das wissen die beiden. Und doch war die Schlussfolgerung falsch. Es ging mir um die Ausstrahlung und die Gestaltung der Gegenstände. Der Frosch in Yogahaltung hätte auch ein Eelefant in Yogahaltung sein können oder der lächelnde Pappmachéfrosch auch eine Schildkröte…
Ist Ihnen sowas auch schon mal passiert – beruflich oder privat? Dass sie trotz mehrerer vorhandenen Fakten falsche Schlussfolgerungen gezogen haben?
Was wir hier lernen: aus Mustern und Wiederholungen entstehen Hypothesen – keine Wahrheiten. Nachfragen und recherchieren ist besser als schlussfolgern! Gerade in Zeiten von Fake News und KI ist das eine wichtige Fähigkeit!
Ich sehe meine Froschsammlung auf jeden Fall jetzt mit anderen Augen!
Während engagierte Mitarbeitende inhaltlich an Lösungen arbeiten und dafür sorgen, Unternehmen zukunftsfähig zu machen, beschäftigen sich andere vor allem damit, neue Fragen aufzuwerfen, weitere Informationen einzufordern oder Prozesse zu erweitern – häufig ohne eigene aktive Mitarbeit an den eigentlichen Themen.
Ich frage mich oft, woran das liegt. Vielleicht fehlt der Überblick. Vielleicht sind Rollen und Verantwortlichkeiten nicht klar. Vielleicht ist es auch der Wunsch, Kontrolle zu behalten oder Unsicherheiten zu reduzieren. Oder bewusst am Bisherigen festzuhalten.
Und manchmal entsteht dadurch so viel Aktionismus, dass sich alle nur noch im Kreis drehen bis dahin, dass Unternehmen ihr Umfeld so vernachlässigen, dass sie durch andere Akteure ersetzt werden.
Das ist menschlich. Wir alle neigen dazu, unangenehme Situationen zu vermeiden und nach Sicherheit zu suchen. Gleichzeitig frage ich mich, ob Veränderungen erst dann möglich werden, wenn bestehende Muster nicht mehr funktionieren.
Vielleicht entsteht genau daraus Raum für Neues – mit Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich wieder stärker auf die gemeinsame Sache konzentrieren.
Mich interessiert, wie ihr das erlebt. Kennt ihr diese Dynamik? Oder macht ihr ganz andere Erfahrungen? Ich freue mich über andere Perspektiven – denn ich würde meine Sicht gerne positiv korrigieren.
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